
Romantasy
Romantasy ist die Verbindung aus Romance und Fantasy.
Im Mittelpunkt steht eine emotionale Liebesgeschichte – eingebettet in eine fantastische Welt mit Magie, Mythen, Göttern oder übernatürlichen Wesen.
Während klassische Fantasy oft Kriege und Machtkämpfe betont, stellt Romantasy die Beziehung der Figuren ins Zentrum.
Romantasy wird auch als Fantasy mit Liebesgeschichte oder Fantasy Romance bezeichnet.
Warum ist Romantasy so beliebt?
Romantasy verbindet zwei starke Sehnsüchte:
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Magische Welten und epische Mythen
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Große Gefühle und verbotene Liebe
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Starke Heldinnen mit eigener Agenda
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Moralische Grauzonen statt Schwarz-Weiß
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„Enemies to Lovers“ und „Slow Burn Romance“
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Auf Plattformen wie BookTok erlebt das Genre seit einigen Jahren einen enormen Boom. Leserinnen suchen gezielt nach Romantasy-Romanen mit emotionaler Tiefe und komplexen Figuren.
Romantasy und gesellschaftliche Themen
Romantasy erzählt nicht nur von Magie und Liebe – sondern auch von Macht, Verantwortung und Selbstbestimmung. Im Zentrum steht häufig eine starke Frau, die ihren eigenen Weg geht und sich gegen vorgegebene Rollenbilder behauptet.
Viele Romantasy-Romane greifen Themen wie Gleichberechtigung, Gleichbehandlung und moralische Verantwortung auf. Sie stellen die Frage, was Gerechtigkeit in einer Welt bedeutet, in der Gut und Böse nicht eindeutig voneinander zu trennen sind.
Gerade in Zeiten gesellschaftlicher Umbrüche bieten diese Geschichten Orientierung: Sie zeigen, dass Veränderung möglich ist – wenn Mut, Mitgefühl und persönliche Entscheidungen stärker sind als alte Machtstrukturen.
Liebe wird dabei nicht als Schwäche dargestellt, sondern als bewusste Kraft – als Entscheidung für Vertrauen, Respekt und Augenhöhe.
Unterschied zwischen Fantasy und Romantasy
Klassische Fantasy erzählt häufig von Weltenbau, Politik und Krieg.
Romantasy stellt dagegen die Beziehung der Hauptfiguren in den Mittelpunkt.
Die fantastische Welt ist nicht Kulisse – sie verstärkt die emotionale Reise.



