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FAQ
Ich bin keine Autorin, die seit Kindesbeinen schreibt, wie das offenbar weit verbreitet ist. Die Idee zu „MondSilberLicht“ hat mich irgendwann einfach angeflogen. Da habe ich mich hingesetzt und losgeschrieben. Ich bin also immer noch ein Frischling.
Ja, ich habe ein Pseudonym gewählt – aus mehreren Gründen. Ich glaube, dass Bücher in meinem Genre mit englischen Autorennamen besser ankommen. Außerdem ist mein richtiger Name nicht gerade der schönste, und anfangs wollte ich nicht, dass jeder sofort weiß: „Oh, jetzt schreibt sie auch noch Bücher!“ 😉
Morgens, wenn die Kinder in der Schule sind, ist meine liebste Schreibzeit. Dann habe ich Ruhe und kann mich voll auf mein Buch konzentrieren. Natürlich gibt es auch andere Dinge zu tun – Leserunden betreuen, Kommentare beantworten, Rezensionen lesen... An meinen Schreibtagen schaffe ich oft bis zu zehn Seiten – und das fühlt sich großartig an!
Am liebsten schreibe ich an unserem großen Familienesstisch – den wir liebevoll „Artus Tafelrunde“ nennen. Mit meiner großen Familie war so ein Tisch einfach nötig. Von dort aus schaue ich in den Garten (und aufs Unkraut, das leider warten muss).
Eigentlich gibt es den nicht. Heute zum Beispiel: Kinder sind halb acht aus dem Haus. Ich habe hier drei Interviews, die ich schon seit Wochen beantworten soll, ein Buch ist heute Nacht aus dem Lektorat gekommen, mein Steuerberater drängt, dass ich die Buchhaltung mache, mein Sohn braucht dringend einen Augenarzttermin, ich muss einkaufen und mit meiner Tochter Seilspringen üben. Morgen komme ich bestimmt dazu, ein Blogartikel zu schreiben und mein Cover steht auch noch nicht fest, außerdem habe ich eine ganze Liste mit Adventskalendern, an denen ich mich irgendwie beteiligt habe – leider habe ich da den Überblick verloren. Ach so ich müsste mal frühstücken.
Ich schreibe meistens einfach drauflos. Anfang und Ende der Geschichte habe ich im Kopf, und der Rest läuft wie ein Film vor meinem inneren Auge ab. Ich schreibe dann nur noch mit – manchmal mit ein paar Zettelchen als Unterstützung. 😉
Eigentlich ist alles Fiktion – aber natürlich fließen hier und da eigene Erfahrungen und Erlebnisse ein. Das passiert ganz automatisch und macht jedes Buch einzigartig, weil jeder Autor seine ganz persönliche Handschrift hat.
Richtige Schreibblockaden hatte ich noch nie. Aber wenn ich ein paar Tausend Wörter geschrieben habe, und keinen richtigen Übergang zu einer neuen Szene finde, dann mache ich erstmal Schluss und widme mich meinem Haushalt oder meinen Kindern. Am nächsten Tag geht es dann weiter. Ganz wichtig ist es, einfach dranzubleiben. Bei mir ist es meistens so, dass der zündende Gedanke von ganz allein kommt.
Also ich liebe „BookLess. Wörter durchfluten die Zeit“, wahrscheinlich, weil ich Bücher liebe und weil die Idee eine ganz eigene ist. Viele Leser bestätigen mir, dass sie eine Geschichte in dieser Art noch nicht gelesen haben. Das ist natürlich ein großes Kompliment. Aber Büchernarren lieben eben Bücher über Bücher.
Ganz, ganz viele. Ich lese, seit ich denken kann, und kann mir ein Leben ohne Bücher nicht vorstellen. Ich frage mich oft, was Menschen mit ihrer Zeit tun, die nicht lesen. Ich finde dafür auch immer Zeit. Ohne ginge gar nicht. Leider kann ich mich immer schlecht erinnern, welche Geschichten besonders toll waren. Als ich jung war, war ich definitiv in Winnetou verliebt (liest heute wahrscheinlich kein Mensch mehr ;-). Später war Agatha Christie meine absolute Lieblingsschriftstellerin und heute lese ich alles querbeet. Ein Buch, das mich in letzter Zeit sehr berührt hat ist „Die Bücherdiebin“ und natürlich „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“. Bei beiden Büchern habe ich mich lange gesträubt, sie zu lesen und dann hat es Bumm gemacht. 😉
Wie schon gesagt hatte ich vor „MondSilberLicht“ nicht einen Tag in meinem Leben darüber nachgedacht Bücher zu schreiben. Bis dahin hatte ich nur gelesen. Und ich will es gar nicht leugnen, die Idee zu meinem Werk kam mir nach der Lektüre der Twilight-Bücher. Ich liebte die Bücher und für mich war diese Art der Verknüpfung zwischen Realität und Fantasy etwas völlig Neues an meinem Lesehimmel. Das hat mich fasziniert und dann kam die Idee etwas Ähnliches zu schreiben von ganz allein. Ich habe mich an den Rechner gesetzt und los ging es. Drei Monate später war das Buch fertig.
Die reine Schreibzeit liegt bei drei bis vier Monaten. Dann beginnt aber erst die eigentliche Arbeit. Das Lektorat und das Korrektorat. Es findet sich auch bei hundertsten Mal lesen noch etwas, was nicht so stimmt oder unlogisch ist oder, oder, oder … Insgesamt brauche ich vom ersten Federstrich bis zur Veröffentlichung 6 Monate.
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